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Diskussion um die Zukunft des flippers


Wie sollen Flipper in Zukunft gebaut werden  

42 Benutzer abgestimmt

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Empfohlene Beiträge

Geschrieben

In den Staaten geht gerade eine Diskussion um die Zukunft des Flippers los. Kurz gesagt diskutiert man darüber, ob komplexes Regelwerk die Spieler (und da vor allem die Neulinge) anzieht oder abschreckt. Eine Kernaussage ist, das unser Nachwuchs (wir reden von ca 10-20-jährigen!) durch zu komplexe Regeln und dadurch das niemand mehr weiss wo er auf dem Spielfeld hinschiessen soll abgeschreckt wird und durch fehlenden Nachwuchs von reellen Flipperspielern irgendwann mal die Flipper ganz aussterben. Nicht jeder hat ja mal eben 100 Euro übrig nur um genug Spiele zu machen die man braucht nur um das Regelwerk zu kapieren. Gelobt werden die mechanischen und die EE-Geräte die man schon fast intuitiv spielen kann und die dennoch vielen spieler Spaß machen. nicht zuletzt gibt es ja auch EE´s und AE´s die ein erweitertes regelwerk haben aber auch regelunkundigen Spielern noch Spaß machen. Zielen und Tragets treffen kann halt fast jeder und man muss auch nicht raten an welcher Ecke des Spielfeldes die kugel auftaucht nachdem sie mal wieder in irgendeinem Loch oder auf irgendeiner der zahlreichen Rampen verschwunden ist...

Wie ist Eure Meinung zur Zukunft des Flippers?

Geschrieben

Hi Volley,

ich wollte mir erst mal das Ergebnis anschauen ohne zu wählen und

darf jetzt nicht mehr. Ich glaube da stimmt etwas noch nicht.

Wenn ich wählen dürfte, würde ich mich für 2. und 3. entscheiden.

Gruß

|:-) Kia

Geschrieben

Hallo Frank,

bei einem Vortrag auf der Pinball-Expo wurde von Pat Lawler geäussert, das es beim Überleben des Flippers auf den Return of Investment ankommt. Flippern ist nicht für den Sammlermarkt, sondern für die neuen Spieler da, sonst lohnt sich für den Automatenaufsteller die Investition nicht. Es geht um Geld!!! Es geht ums verdienen. Das ist die Grundlage der Industrie. Der Sammlermarkt ist eine nostalgische Erscheinung. auf die keine Industrie aufbauen kann. Somit würde er als Spiele-Designer für übersichtliche Flipper mit leichteren Regeln und offensichtlicheren Spielabläufen plädieren, um den Markt zu sichern.

Det

Geschrieben

Zu komplexe Spielabläufe sind m.E. für die Aufstellung eher hinderlich, da

nur Hardcorespieler durchblicken was zu tun ist.

Für den geselligen Abend oder das Spielchen zwischendurch sind vermutlich

einfachere, leichter zu durchschauende Geräte erfolgsversprechender.

@kia

Wer sich die Abstimmung vorher ansieht dessen Stimme verfällt.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich bin der Meinung daß der Flipper als solcher einen Technik Overkill erlebte , immer neuere Gimmicks , immer ausgefeiltere Jokes / Mechaniken und Elektronik !

Ein wie schon erwähnter 08/15 Standard Ottnormalverbraucher und Gelegenheits Spieler der sich mal ne Viertelstunde mit einem Flipperautomaten vergnügen will , der braucht keinen Rampen und Secret Mission überladenen Flipper , weil er da nicht durchsteigt ( oder sowas überhaupt gar nicht will ) um was es eigentlich geht !

Ich weiß ich weiß , ihr denkt jetzt der Boely mit seinem EE Tick , nein ich seh´s rein aus der Erfahrung von der Ausstellung her , da waren sehr wohl die WPC´s , aber auch ( wenn auch viel aus Nostalgie ) die EE / AE Fraktion sehr beliebt !

Viele Besucher sagten auch daß ihnen die neueren nicht liegen , die sind zu unübersichtlich und zu komplex , bei den älteren ist es um einiges entspannter !

Wenn´s einen gesunden Mix gäbe wären wohl alle zufrieden , die Aufsteller die sich nicht über eine nicht funktionierende Elvisfigur oder beim LOTR das komische rote Monster unsure.gif ( keine Ahnung wie der Heini neißt whistling.gif ) rumärgern muß !

Auch wäre eine Neuauflage alter Klassiker mit neuen Features ne Idee wert , man muß ja nicht ständig das Rad neu erfinden oder ?

Stichwort Rad , die Automobilindustie hat ja auch erkannt daß nicht jeder Kunde all den Schnickschnack will den uns die Bauer so aufdrücken wollen , da wären die Aufsteller und Flipperbauer ja auch besser bedient , erstgenannter mit moderaten Preisen , und der Erbauer mit moderaten Produktionskosten , oder wie seht ihr das ?

Grüße vom Rainer

Bearbeitet von Dr.Boely
Geschrieben

Ich bin auch für einen gesunden Mix.

Nicht jedem gefällt der aufgeräumt-übersichtliche Spielfeldaufbau eines EE, andererseits sind auch viele Gelegenheitsspieler von Rampen, Gimmicks und diversen Spielmodi überfordert bzw. erschlagen.

Weiterhin denke ich, daß die Servicefreundlichkeit bei den neueren Geräten nachgelassen hat. Die Aufsteller müssen Rampen und Gimmicks demontieren, um ein Lämpchen zu wechseln.

Daher meine Meinung: weniger ist manchmal mehr!

Gruß

Andreas

Geschrieben

Ein bissel Gimmick sollte schon da sein, um den "Erstspieler" anzulocken, die Regeln des Flippers sollten einfach und verständlich sein..... mir fällt als sehr gelungener Spielablauf spontan TAF ein ( auch wenn ihn einige hassen). Beim Taf kapiert auch jeder, der vorher nie nen Flipper gespielt hat, was bei den Missionen zu tun ist. Die Missionen sind zwar einfach, aber doch abwechslungsreich.

Vielleicht liegen hier die Gründe im Meag Erfolg des Taf bei den Aufstellern und dem Flopp vom TZ - für viele war der einfach zu kompliziert.

Alex

Geschrieben

Ich bin auch ein Fan von EE`s

Ich liebe diese Teile, und werde

auch nichts Anderes haben.Aber

wenn ich mir meine Jungs so betrachte,

kann ein Pin nicht genug haben.Rampen

ohne Ende-Gimmicks-und was alles so

dazugehört!Ach so, ich habe, was wohl

das Wichtigste ist, vergessen zu

sagen, das Display!!!!!!!!!!!!!!!

Dies kann nicht gross genug sein und nicht

genug Animationen haben.

Meiner Meinung nach ist trotzdem

der EE der Renner, weil er kosten-

günstig und "verstehbar" ist.

Gruss Fingers

Geschrieben

ich finde,das die optik also wie ein flipper aussieht auch sehr viel damit zu tun hat,ob ich mir die mühe mache mal hinter die kulissen zu schauen top.gif

als ich mit dem flippern angefangen habe,war der earthshaker grade top aktuell biggrin.gif

der hat damals echt riesig spass gemacht cool.gif na und dann kam der terminator2 flipper raus und ich wuste genau,das so ein teil ihrgendwann mein wohnzimmer schmücken wird.

na und wenn ich heute einen elvis flipper hingestellt bekomme,spricht der mich überhaupt nicht mehr an.

und ausserdem vermisse ich williams wut.gifwut.gifwut.gif

Geschrieben

Einen Aspekt gilt es auch zu berücksichtigen der hier noch nicht erwähnt wurde , der Spielpreis nämlich , der könnte ja durch die Low-Cost-Production auch gesenkt werden , ein frommer Wunsch zwar aber imerhin möglich oder ? rolleyes.gif

Rainer

Geschrieben
bei einem Vortrag [...] wurde von Pat Lawler geäussert:[...] Somit würde er als Spiele-Designer für übersichtliche Flipper mit leichteren Regeln und offensichtlicheren Spielabläufen plädieren, um den Markt zu sichern.

Das sagt ja genau der Richtige! rolleyes.gif

Geschrieben
[...] ich seh´s rein aus der Erfahrung von der Ausstellung her , da waren sehr wohl die WPC´s , aber auch ( wenn auch viel aus Nostalgie ) die EE / AE Fraktion sehr beliebt ![...]

Die Ausstellung war für mich persönlich in bezug auf Nostalgie der Overkill! (POSITIV gemeint!)

Ich habe mich um Jahrzehnte zurückversetzt gefühlt!

Markus

Geschrieben (bearbeitet)

So dreht sich die Sache doch im Kreis, eine Antwort kann man als "Betroffener" doch gar nicht objektiv abgeben.

Wir, die wir mit den Dingern groß geworden sind, haben an die Flipper ganz andere Ansprüche, als die, die A.) als "Neukonsumenten" gebraucht werden würden und ebenfalls als B.) die Industrie, die das Bare braucht, damit es ÜBERHAUPT funktioniert.

Letztere müßte DRINGENDST die Wartungsfreiheit der Biester verbessern; selbst bei meinen selten gespielten Maschinen kann ich nicht leugnen, ab und an die Scheibe runtermachen zu müssen, weil etwas nicht 100% ist. Im "Draußenbetrieb" ist das um ein vielfaches schlimmer und hat den derzeitigen Zustand mit verursacht.

Bei den "Neukonsumenten" gibt es mehrere Probleme; Flipper treten nicht häufig an den Orten auf, wo man neue Konsumenten gewinnen könnte; auch müßte der mögliche "Wunschflippertyp" der Gruppe erstmal ermittelt werden, um den "neuen Markt" dann auch zielgerichtet bedienen zu können.

Ist auch eigentlich nicht die Frage, wie komplex oder nicht ein Flipper ist, mit den geeigneten Regelwerk ist es möglich, sowohl den Neuling zu animieren als auch den Profi langfristig zu begeistern.

Von meinen Gästen ausgegangen sind die älteren Generationen indiskutabel; zuwenig Animation (und damit meine ich nicht nur das Display).

mario

Bearbeitet von Steelstopper
Geschrieben

Hallo *,

ich hatte Gestern besuch von einem Freund, der keinen Flipper hat und wohl

in einer Kneipe keinen Euro für einen Pin opfern würde.

Er hat im direkten vergleich zwischen Flash Gordon und F14 den F14 besser

gefunden. Die Entscheidung haben wohl der die flight insurace und die längeren

SPielzeiten beinflusst.

Wir hatten genau über das Thema eine Diskussion und es lief darauf hinaus

was ein Pin selbst wenn er die dollsten Gimmiks hat, einer 3D Videoballerkiste

(mit z.Z. Monstern, Zombis, usw.) engegen zu setzen hat.

Die potentiele Kundschaft sind Jungendliche die eine PC Zuhause haben,

möglciherweise Schallplatten nicht mehr kennen cool.gif und am WOchenende (oder

auch in der WOche) eine LAN-Runde oder einen I-Net Spielchen über mehrer Stunden oder Tage machen. Bewegung ist uncool! Nicht einfach so sind

mindestens 1/3 der Kinder und Jugendlichen übergewichtig.

Es würde mich wundern wenn Pins unter Jugendlichen nochmal so eine richtigen

Aufschwung erleben würden, so traurig es auch klingt sad.gif . Ein PC bietet wohl

unendlich mehr Möglichkeiten.

Gruß

Kia

PS: Ich freue mich auf meinen Nächsten Pin, den ich kaufe!

Geschrieben

Für die Allgemeinheit ist wohl ein leichteres Regelwerk und eine übersichtlichere Spielfläche sinnvoll.Ich als Hardcorespieler bevorzuge eher die komplexeren Geräte,die mich im Spielablauf mehr fordern.

Man sollte auch keine Rückschritte machen.

Gruss Karsten

Geschrieben

Für den Privatbereich, wo man eine vernünftige "Einweisung" bekommen kann,

bin ich auch für etwas mehr Spieltiefe.

Optisch sollte ein neues Gerät sowieso _viel_ mehr zu bieten haben, denn

heutzutage gibt es ja auch viel mehr an Möglichkeiten mit der ganzen

Microelectronic, Beleuchtungstechnik usw.

Warum die Flipper kaum noch in freier Wildbahn anzutreffen sind, wird wohl

auch an dem Videoautomatenboom liegen und an der schon erwähnten Wartungshäufigkeit.

Da sind einfach zu viele Schalter und Kontakte usw. die anfällig sind.

Aber ob man das besser hinbekommt als die Geräte der letzten Generation es waren, wage ich zu bezweifeln.

Wobei ich aber, seit ich mir den Super Mario eingetreten habe, von den allseits verschmähten Premier Geräten gerade im Hinblick auf die Verarbeitung der mechanischen Teile sehr angenehm überrascht war.

Da können sich einige ne Scheibe abschneiden....

Geschrieben (bearbeitet)

Es würde mich wundern wenn Pins unter Jugendlichen nochmal so eine richtigen

Aufschwung erleben würden, so traurig es auch klingt  sad.gif . Ein PC bietet wohl

unendlich mehr Möglichkeiten.

Gruß

Kia

PS: Ich freue mich auf meinen Nächsten Pin, den ich kaufe!

Hmmh , wird etwas schwierig das ganze , denn lasse mal nicht außer Acht daß der Durchschnitts Jugendliche weder in die Spielo darf ( wo vieleicht mal ein Flipper zu sehen ist ) , noch sich seine Zeit in Pappas Kneipe vertreibt wo sowieso keine Flipper mehr stehen !

Auch kennen die meißten Grobmotorischen PC Yunkies der Early Teen Generation einen Waschechten Flipper nur vom Hörensagen oder überhaupts net huh.gif

Als weitere Anektode aus der Ausstellungszeit war einfach die Tatsache daß es einige Kids gab die im Alter von - 14 Jahren das erste mal einen Flipper spielten , zu unsrer Zeit undenkbar , aber so ist das halt heute !

Auch war ein solcher Junge, so um die 12 Lenze , begeistert vom Virtual Flipper von Bally , kurze Zeit später erkannte er aber anhand des LOTR daß ein echter Pinball doch nicht langweillig ist !

Er war fortan an allen Spieltagen zu sehen , und es kam auch keine Kritik mehr von ihm , nur noch glänzende Augen ....... denn was der Bauer nicht kennt das.....

Rainer

Bearbeitet von Dr.Boely
Geschrieben

Auch war ein solcher Junge, so um die 12 Lenze , begeistert vom Virtual Flipper von Bally , kurze Zeit später erkannte er aber anhand des LOTR daß ein echter Pinball doch nicht langweillig ist !

Er war fortan an allen Spieltagen zu sehen , und es kam auch keine Kritik mehr von ihm , nur noch glänzende Augen ....... denn was der Bauer nicht kennt das.....

Rainer

Kann ich von jüngeren Gastspielern auch nur so bestätigen.

"Gähn, was sind das denn für Geräte,

ist ja mehr was für Oldies, gelle"

Später mußten sie dann schon fast chirurgisch von den

Flipperknöpfen gelöst werden. tongue.gif

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