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Geschrieben

Dachte ich poste das hier mal rein,

nachdem ich alle Anleitungen und Tips zur Restauration von Michael und Oliver gelesen und verinnerlicht habe (na noch net ganz)

und ich wirklich von solchen Anleitungen angetan bin, dachte ich mir euch mal zu beknien eine derartige umfassende Berichterstattung über das Thema lahme Flipperfinger deren Ursache und Fehlersuche zu machen.

Also mir persönlich würde das Total weiterhelfen, jedes mal wenn ich ein solches Problem habe bin ich ewig auf der suche und finde es dann doch nicht,

meistens mit dem rgebnis das ich eine neue vermeindlich stärkere Spule reinlöte um dann festzustellen, das sich aber auchgar nichts geändert hat.

Ich bin überzeugt davon das eine solche Anleitung sehr vielen helfen würde, vieleicht könnte mann es ja auch oben festsetzen das es wie bei den Restaurationstipps jedem ins Auge springt.

wäre super

Gruß Jens

Geschrieben

Morgen,

meistens ist die Mechanik nur stark verschnutzt bzw. verölt.

Um die Finger auf Vordermann zu bringen, reicht es aus, sie auszubauen und penibel zu reinigen - und zwar alles.

Ich reinige die Teile erst grob vor, dann kommen sie in einem Maschinenreingerbad, dann werden sie mit Alkohol oder Schnellentfetter nachgesäubert und mit einem weichen Tuch nachpoliert.

Dann kontrolliere ich natürlich noch den Plunger und den Coilstop, ersetze sie gegebenenfalls oder schleife sie zurecht (Aufpilzungen).

Nicht vergessen auch die Achsen und Achslager der Finger reinigen und kontrollieren !

Wenn alles penibel sauber ist - auch die Hülse - wird alles wieder zusammengebaut.

Von Spulenauswechseln halte ich garnichts - was soll an einer Spule kaputtgehen ?

"Knirschend" sauber klappts dann auch wieder mit schnellen Schüssen.

gruß

Dirk

Geschrieben

Dirk hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Ergänzend wäre anzumerken, dass ein gewisses Lagerspiel zum korrekten Funktionieren der Finger wichtig ist. Dazu wird die weiße Plastiklehre benutzt, die entfernt wie eine "zweizinkige Gabel" aussieht.

Gruss

Jens

Geschrieben (bearbeitet)

Die Vorredner bringen es auf den Punkt.

Wenn dir bei Betätigung des Flipperfingers die Sicherung flöten geht DANN ist der richtige Zeitpunkt, die Spule zu wechseln.

Neben dem oben gesagten gibt es auch immer wieder Ursachen, die nicht in ein Standard-Schema passen (schlechte Verbindungen), auch alle involvierten Schalter verdienen daher etwas Aufmerksamkeit (Eos, Flipperbutton-Kontakte und auch die Verbindung zu den Platinen.

Ach, mein Standard-Spruch für das Problem darf natürlich auch nicht fehlen: Was ohne Strom schon nicht richtig funktioniert, wird mit nicht unbedingt besser werden wink.gif

Mario

Bearbeitet von Steelstopper
Geschrieben
Was ohne Strom schon nicht richtig funktioniert, wird mit nicht unbedingt besser werden

Sehr schön smile.gif

Geschrieben

Hallo,

bei moderneren Flippern liegt es auch gelegentlich an vermutzten Optos.

War bei meinem Judge Dredd der Fall, der linke Flipperfinger schwächelte nur noch vor sich hin, nach Reinigung des Optos mit Spiritus und Wattestäbchen war alles wieder o.k.

Grüße

Frank

Geschrieben

Und nicht vergessen:

die beweglichen Teile "nicht" fetten, ölen oder sonst etwas. Es handelt sich hierbei um "trockene Lagerungen".

Sönke

Geschrieben

top.gif

Na OK ich habs genau so gemacht habe alle Teile penibel geputzt, neuen Plunger rein, neue hülse, neues Fingerlager.

Und nun .... ich kanns nicht fassen ... ist ja der Hammer ...

Habe nun Angst das ich mein Flugzeug beim Indi Kaputt schieße biggrin.gif

Es leuchtet mir zwar nicht ganz ein aber voll coole Sache das. Ist es echt das bisschen Öl an dem Plunger und schmutz was die Stärke so beeinträchtigt, echt Wahnsinn.

Ein zufriedener Jens

Geschrieben

... na dann ist ja alles in Butter smile.gif

Gruss

Jens

Geschrieben

Nein, ist es nicht. Er hat das Fett diesmal weggelassen . . . laugh.gif

Mario

Geschrieben

Was auch hilft ist solche coilstops zu wechseln.

Gestern in meinem PacMan gefunden blink.gif .

Mann das da so reinzufriemeln (wurde eigentlich nur von den Kabeln gehalten) muss schwerer gewesen zu sein als n anderes einzubauen mad.gif .

Gruß Elm

post-11-1105642626.jpg

Geschrieben

Ein weiterer möglicher Schwachpunkt betrifft die Besfestigung der Grundplatte an sich. Wenn die Schrauben von dieser nicht mehr 100% fest sind (kommt bei den Holzschrauben schon mal vor), hängt die Ganze Konstruktion quasi an dem Flipperfinger; nicht wirklich kraftfördernd unsure.gif

Mario

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