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PinGeorge

TAF (widebody) Projekt Abschluss

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Hallo Pin - Freaks,

ich werde hier an dieser Stelle in nächster Zeit alles über die finalen Arbeiten an meinem TAF berichten; zuerst wird es jedoch eine Zusammenfassung der Arbeiten geben nachdem das fertige Pf eingebaut wurde im Herbst 2008. Danach werde ich ausführlich über die restlichen Arbeiten die ich im November 2009 begonnen habe, hier berichten. Es wird sobald losgehen wenn ich genügend Speicher zum upload der Bilder hier habe; dies muß ich vorerst noch abklären.

Ein weiterer Thread wird dann auch in Kürze begonnen über die Arbeiten dieses Jahres; dem Bau des Wizard Blocks.

Grüße PinGeorge

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Edited by PinGeorge

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Hier kommt nun in mehreren Schritten die Zusammenfassung; was an meinem TAF seit Einbau des Spielfeldes gemacht wurde.

Bild 1: Thing wurde einer kompletten farblichen Überarbeitung unterzogen; die gesamte Hand wurde in mehreren Schritten farblich behandelt. Als Abschluß wurden die Fingernägel in rot lackiert.

Bild 2: Ein Teil der Verdrahtung fertiggestellt unter dem Spielfeld

Bild 3: Für die Magnete wurde ein zusätzlicher Sicherungsblock unter dem Spielfeld eingebaut; um dem magnet burn vorzubeugen.

Bild 4: Der Abzugsknopf wurde individuell bedruckt.

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Der electric Chair wurde auch farblich behandelt. Dazu wurde

Bild 1: der gesamte Stuhl mit brauner Farbe (Siebdruck) angestrichen und möglichst sofort

Bild 2: mit einem Baumwolltuch; benetzt mit etwas Verdünnung; sofort wieder abgewischt.

Hierdurch bleibt die braune Farbe nur in den Gravuren der Holznachbildung; wenn man zulange wartet trocknet die Siebdruckfarbe zu stark durch und diese lässt sich dann nur noch mit geeigneten Lösungsmitteln wieder entfernen.

Bild 3: Das Ganze wird dann mit dunkelbrauner und schwarzer Farbe wiederholt; beim schwarz habe ich nicht mehr so stark abgewischt da ich hierdurch erreiche das mehr an schwarzen Flächen stehenbleibt und der Stuhl so eine gealterte Wirkung erzielt.

Bild 4: Der fertige "electric chair" vorbereitet für den Einbau ins Spielfeld; zu erwähnen bleibt hier noch das eine neue Metallgrundplatte angefertigt wurde da die alte Platte im Bereich der Befestigungslöcher auf den Pfosten durchgebrochen war.

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Das "Bookcase" erhielt einige Modifikationen; da es mir so wie beim originalen TAF einfach nicht gefiel. Mir war es wichtig das es ein einheitliches Bild des Fußbodens ergeben soll; und so war schon bei der Planung für das Playfield klar das es ein Holzboden werden sollte.

Bild 1: Die neuen blauen Plastik Teile ( die alten waren komplett gebrochen ) wurden zunächst einmal mit der Grundlackierung versehen; auch mit Siebdruckfarbe lackiert um ein einheitliches Farbbild zu erreichen.

Bild 2: Dann konnte der runde Drehteller mit seinem Holzdekor bedruckt werden.

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Auch der größere Swamp ( bedingt durch das breitere Spielfeld ) musste modifiziert werden. Zuerst wurde ein neus dickes Messingblech eingebaut ( was bald jedoch durch ein VA Stahlblech ersetzt wird). Dieses neue Blech ist bereits so gebogen das es hinter dem Scoop kein totes Loch gibt wo dann die Kugel liegen bleiben kann. Es musste jedoch eine weitere schräge Rampe erstellt werden; die ich dann....

Bild 1: aus einem Stück Vollaluminium herausgesägt habe; was dann....

Bild 2: auf meiner Fräsmaschine in seine endgültige Form gefräst werden konnte

Bild 3: das eingbaute schräge Aluminiumteil

Bild 4: damit der Boden auch seine Gestaltung bekommt wurden ein Sumpfboden gestaltet: dieser Sumpfboden wurde auf durchsichtige dicke Makrolonplatten von hinten geklebt; ob dies hält wird der spätere Betrieb zeigen....

Der Swamp wurde später noch mit einer grünen Innenbeleuchtung versehen.

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Fast alle Plastics für meinen Pin mussten neu angefertigt werden; da entweder die Maße völlig anders waren oder weil ich für mich selber neue Designs haben wollte.

Bild 1: Also wurden aus einer 2mm starken Polycarbonat (Makrolon) die gewünschten Teile gerausgesägt oder gefräst; je nachdem wie schwierig das Teil ist was angefertigt wurde.

Bild 2: Neue und gespiegelte Slingshots in der Grundfarbe blau - in zweifacher Ausführung ( Reserve ) gespiegelt deswegen weil ich bei der Druckvorstufe einen kleinen Fehler gemacht hatte; dies nicht mehr ändern wollte; im Grunde genommen egal und auch wieder einzigartig. So steht Mortizia nun rechts statt links...

Bild 3: Stein- und Holzbodenplastics bei der Train Wreck Lane mit einem kleinen Rundteppich; warum das kommt schon bald.....

Bild 4: Die unteren seitlichen Plastics im Design der purpurfarbenen Vorhänge.

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Als weiteres musste nun eine neue Figur für den electric chair her.... den Fester gibt es zu kaufen; war aber zu dieser zeit nirgendwo zu bekommen ( höchstens zum überhöhten Preis ) also mal wieder in die Werkstatt.....

Bild 1: Zuerst wurde ein kompletter Block aus Rapid Resine gegossen; den man schon nach 30 Minuten maschinell bearbeiten kann.....

Bild 2: Dann wurden die groben Formen herausgearbeitet; teils mit sägen; teils mit fräsen; teils mit feilen und teils mit schleifen....

Bild 3: Nun kommen die schwierigsten Arbeiten; alle Gravuren und Details aus dem Block herausarbeiten ( war ein ganzer Tag Arbeit )

Bild 4: Die fertige Mortizia; zuerst grundiert und dann in mehreren Farbgängen per Airbrush lackiert; die restlichen feinen Arbeiten dann mit Pinseln der Stärke 1 - 0 - 00. Die Figur wurde dann auf dem electric chair fest montiert wobei es hier Probleme gab mit der Glasscheibe. Die Figur musste vor dem lackieren mehrmals am Hintern abgeschliffen werden bis das dann alles passte. Natürlich musste hier Fester für den Test alle nötigen Kabel und Metallbänder anlegen; diese habe ich aus dünnen farbigen Klingeldraht erstellt. Wenn man den Draht um einen Bleistift wickelt bekommt man dann die schönen runden Kabel; die an den Enden mit angelöteten Messingnägeln und Messingblech befestigt werden konnten.

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Edited by PinGeorge

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Es mussten weitere Plastics angefertigt und bedruckt werden - als besonders schwierig erwies sich das neue Swamp Plastic. Auf....

Bild 1: sieht man die unterschiedlichen Formate; links original; rechts das neue größere Plastic mit seinem ersten schwarzen Druck. Wenn man solche Drucke macht dann werden diese in umgekehrter Reihenfolge gedruckt; von scharz (dunkel) bis zu den helleren Farben und dann als Abschluß weiß. Das Motiv wurde übrigens um einige Grafiken erweitert....

Bild 2: zeigt nun das fertig bedruckte Plastic - bereit für den Einbau.

Bild 3: das fertige Plastic auf dem Swamp montiert.

Bild 4: swamp und electric chair sind fertig...... im Hintergrund das fertige bookcase; versehen mit einem Decal für die Bücher. Auch zu sehen die Innenbeleuchtung im Swamp die jedoch noch einmal geändert wird - denn so wie es nun ist werden die Scheinwerfer nicht lange leben ;-(

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Danke für Dein Feedback :-)

Und weiter geht´s mit der Zusammenfassung:

Was ich unbedingt ändern wollte ist Thing´s Box. Klar sieht die originale Box aus den Filmen anders aus; aber ganz so eng halte ich mich dann doch nicht an die Vorgaben.... denn ich realisiere das so....

Bild 1: die rote Kiste MUSS weg, also wird es zumindestens eine Holztruhe. Hierfür verwende ich die originale rote Kiste denn die ist als Ausgangsbasis sehr gut geeignet und funktioniert im Betrieb einwandfrei. Aus Makrolonplatten wurden nun halbrunde Stegplatten ausgeschnitten und diese dann mit schmalen Kunststoffstreifen verklebt.

Bild 2: dazwischen kommt dann noch ein Mittelsteg der die halbrunden Stege verstärkt; und über alles wird dann eine dünne 1mm starke Makrolonplatte gespannt und komplett verklebt. Alles wurde dann mit Gummis und Draht fixiert ( nicht zu sehen auf den Bildern) und mehrere Stunden aushärten lassen. Als Klebstoff wurde Sekundenkleber und Pattex Power Kleber verwendet. Danach konnten dann zwei schmale Aluminium Streifen auf den kompletten Deckel geklebt werden. Der ganze Deckel ist so stabil geworden das nichts mehr brechen kann. Alle Ritzen wurden danach ausgespachtelt und geschliffen; der Vorgang wurde so oft wiederholt bis das alle Ritzen verschlossen waren.

Bild 3: Der Deckel wurde dann mit Haftgrund Primer spritzlackiert und anschliessend mit brauner Farbe versehen.

Bild 4: Nun konnte das komplette Holzdekor aufgedruckt werden; dies ist keine Folie sondern direkt auf den Deckel gedruckt; ebenso wie das goldene Schloss. Der Deckel ist nun fertig für den Einbau.....

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Die Verdrahtung unter dem Spielfeld ist zu 99% fertig abgeschlossen.

Bild 1/2: zeigt modifizierte Platinen da bei meinem Playfield einige Inserts einen größeren Abstand haben. Dafür wurden die beiden originalen Platinen so durchgesägt und mit verlöteten Kabelbrücken versehen das diese ihre Funktion einwandfrei erfüllen.

Bild 3/4: schön zu sehen der geänderte swamp von unten; alle Spulen wurden durch neue Teile ersetzt; ebenso alle mechanischen Teile wie coil stops; plunger; hülsen etc...

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Weitere mods nun wieder auf dem Playfield.....

Bild 1: Für die Rampen wollte ich rundumlaufend eine Nachbildung eines Handlaufes, mit Seilen und Pfosten. Also habe ich hierfür viele runde Pfosten aus einem dicken Messingprofil geschnitten und diese dann auf der Drehbank abgedreht; an den oberen Enden Löcher gebohrt für die Seilführungen. Wenn ich mich recht erinnere waren es um die 40 Stück..... und diese bekamen dann von unten noch Bohrungen wo dann M3 Gewinde eingschnitten wurde.....

Bild 2: An den Seiten der Rampen wurden dann die entsprechenden Löcher gebohrt in denen dann die Messingpfosten befestigt werden konnten.....

Bild 3: In die oberen Löcher der Pfosten konnte nun das Seil eingezogen werden; bekommt man günstig im Baumarkt. In dieses Seil wurde dann noch ein dünner Draht eingezogen um dem Seil mehr Stabilität zu verleihen; eine fummelige und nervige Arbeit; dadurch wurde das Seil nun jedoch stabiler und ließ sich besser in den Löcher verkleben (mit Pattex Extreme elastic Kleber)

Bild 4: Auch hier habe ich nicht lange gesucht sondern direkt aus der Platte ein neues Plastic erstellt.....

Dies war nun die kurze Zusammenfassung und in Kürze zeige ich dann was im November als finale Arbeiten begonnen hat.

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Echt cool )

Hab das Gefühl das wird sowas wie ne Modellbaueisenbahn im Flippergehäuse biggrin.gif

Und die Kugeln sind die Loks cool.gif

Steckt viel Passion in Deiner Arbeit top.gif

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Hi Elmchen,

schön wieder was von Dir zu hören (lesen). Ja Du hast Recht - ich komme tatsächlich aus der Modelleisenbahner Welt; damit bin ich mit groß geworden und alles was beruflich danach kam hatte irgendwie auch immer wieder was damit zu tun......

Nun weiteres von meinen Aktivitäten die im November begonnen haben. Die Auszeit bedingt durch den WB war auch gut; denn so konnte ich weitere Ideen sammeln; wie z.B. die Sache mit dem neuen Translite. Einen Entwurf und ein Vorab Druck hatte ich ja schon; aber das hatte mir irgendwie nie so richtig zugesagt. Im Grunde genommen wollte ich den Eindruck eines großen Mansion Hauses; und so wurde dann der Plan geschmissen ein neues Translite zu drucken und einzubauen:

Bild 1: Zuerst wurde eine neue Platte gesägt aus 12mm Pappel Sperrholz. Diese wurde dann unten mit einer fase angefräst damit die originale schwarze Kunststoffleiste hineinpasst.

Bild 2: Das alte Foliendecal für die erste Translite - Option wurde dann mit der Schere zerschnitten. Die Motive; die später beleuchtet werden sollen; wurden nun auf die Sperrholzplatte übertragen.

Bild 3: Die fertig übertragenen Motive auf der Sperrholzplatte.

Bild 4: Die Sperrholzplatte mit den ausgeschnittenen Motiven.

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Nun beginnt wieder eine Arbeit die Zeit und Geduld braucht.

Bild 1: Da ich die komplette Fassade nachbilden will; wurde die dann komplett aus Holz erstellt. Dazu verwende ich verschiedene Leisten die man problemlos im Baumarkt bekommt sowie dünnes 1mm starkes Limba Sperrholz. Dieses dünne Limba Holz hat den Vorteil das man es mit einem scharfen Cutter oder einer Schere problemlos schneiden kann. Dieses dünne Sperrholz schneide ich nun in gleiche breite Streifen; die dann übereinander gelegt verklebt und vernagelt werden; also so als würde man eine richtige Hausfassade erstellen. Vor der Beplankung der Fassade habe ich jedoch zuerst die Ausschnitte für die Fensterbögen aus 5mm Sperrholz gesägt und verklebt sowie ein kleines Vordach und seitlich herablaufende Simse und Fensterbänke.

Bild 2: Hier ist fast alles an der Fassade fertig und bereit für den.....

Bild 3: ersten grauen Anstrich; das Vordach in grün.....

Bild 4: zur Probe mal wieder eingebaut.

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Ich bin von einem Forumsmitglied gefragt worden ob ich in Zukunft auch über anderes berichten werde. Speziell wie ich z.B. die Insertlöcher mache oder anderes aus diesem Bereich wie die Arbeiten mit Schablonen.

Ja ich werde in Zukunft auch über vieles andere berichten; das braucht jedoch noch etwas Zeit da ich auch in einer internationalen community tätig bin und meine HP pflegen muß, neben vielen weiteren anderen Dingen......

Lasst mir etwas Zeit - es wird mit Sicherheit noch viels interessantes geben worüber es sich lohnt zu schreiben.

George

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Weiter geht´s...... Nun muß eine neue Rückwand für die Beleuchtung her; da die alte so in Ihrer Form nicht mehr zu verwenden ist. Dafür sind die Ausschnitte zu sehr verschoben das eine richtige Ausleuchtung noch möglich wäre.

Bild 1: Zuerst mal wieder aus 12mm Pappel Sperrholz (ist am preiswertesten) ein genauer Zuschnitt des Aussenmaßes; und dann wurden die Umrisse von meinem neuen Translite Haus mit Bleistift angezeichnet. In diese Ausschnitte können nun die neuen Löcher für die Beleuchtung gebohrt werden; jedoch nicht zu groß da ich die originalen Sockel weiter verwenden möchte. Gleichzeitig habe ich die neuen Befestigungslöcher für die Metallscharniere gebohrt. Nach dem alles gebohrt und versäubert ist....

Bild 2: konnte mit einer Farbrolle die weiße Acrylfarbe aufgetragen werden; wasserverdünnbare Farbe auf Acrylbasis.

Bild 3: Nachdem die Farbe getrocknet ist werden von hinten die alten gereinigten Belechtungssockel eingesetzt; die Kabel entsprechend kürzer oder länger eingesetzt; meistens passte jedoch alles einwandfrei da die Kabel genügend Länge zwischen den Sockeln hatten. Dann noch die Datenblätter aufgeklebt und die neue Rückwand....

Bild 4: ist fertig für den Einbau.

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Bild 1: Nun wird die komplette Fassade inclusive Dach gealtert. Hierfür verwende ich wieder Acrylfarben; dabei weiß; dunkelblau; grün; schwarz und grau. Hier muß man sich Zeit lassen und ein gutes Gefühl bekommen; wie es aussehen kann; wenn was misslingt so ist dies kein Beinbruch; dann wird es 10 min später wieder überpinselt. Was bei den Acrylfarben gut ist, das diese schnell trocknen; man kann jedoch auch nass in nass pinseln um Verwischungseffekte zu erzielen. Hier zählt einfach wieder üben und Geduld. Die komplette Fassade konnte an einem Nachmittag gestrichen und gealtert werden.

Bild 2: Hier wurden die ersten Fenster schon eingesetzt; diese wurden aus Makrolon passergenau geschnitten und dann von hinten mit den farbigen Drucken versehen.

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Bild 3: Das fertig bestückte Translite mit allen Einsätzen; das Gras am Boden wurde mit verschiedenen grün-Tönen aufgemalt.

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Auf das Dach kommt nun noch das Geländer; dies sollte eigentlich in Fotoätztechnik erfolgen; jedoch aus Zeitgründen habe ich mich für eine einfachere Lösung entschieden.

Bild 1: Aus rundem dünnen Messingdraht habe ich mit einem Seitenschneider die entsprechenden Stücke abgelängt. Diese löte ich nun auf einer Hilfskonstruktion zusammen. Danach muss alles mit Verdünnung gut abgewischt werden damit alle Lötreste und Lötfett verschwinden und dann kann....

Bild 2: alles mit Haftgrundprimer versehen werden; in silber und wenig schwarz lackiert werden....wonach es dann

Bild 4: auf dem dach montiert werden kann. Hierfür habe ich die längeren Streben ins Dach eingesetzt; zuvor dafür passende Löcher gebohrt.

Bild 3: Hier nun ein "remote battery holder" also ein aussenliegender Batteriehalter; damit das Board geschützt ist in Zukunft vor auslaufenden Batterien. An den Kabelenden habe ich Rundhölzer montiert im Durchmesser der Batterie; denn ich will das original Board nicht durch Lötungen verändern. Diese Hölzer werden erst nach Inbetriebnahme eingesetzt da ich im Betrieb noch einmal die richtigen Pole für die richtige Spannung ermitteln möchte.

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Nachdem die Arbeiten an der Backbox zu 99% abgeschlossen sind können nun andere Dinge fertig gestellt werden. Hierzu gehört z.B. das Apron, was schon lange auf seine Fertigstellung warten musste. Der Versuch ein anderes Apron von einem Widebody zu verwenden erwies sich leider als Sackgasse; denn alle vorhandenen originalen Teile passen nicht; irgendwo hakt es immer. Was also tun? Dann muß ein neues her.

Bild 1: Aus einer 1mm Blechtafel werde ich nun ein neues Teil anfertigen. Die originalen Aprons sind aus 1,4mm Blech; jedoch reicht die dünnere Variante vollkommen; es lässt sich später auch leichter biegen. Sämtliche Maße habe ich auf die Blechtafel übertragen und dann alles zugeschnitten. Danach alle Löcher gebohrt und dann die Kanten versäubert. In meinem Schraubstock habe ich dann mit zusätzlichen langen Profilen die Kanten gebogen; lange zusätzliche Profile deswegen weil die Backen des Schraubstockes zu schmal sind um eine einwandfreie Umbiegung hinzubekommen.

Bild 2: Nun wurde das neue Apron im Flipper zur Probe eingebaut; es mussten noch kleine Änderungen an den Seiten gemacht werden weil es nicht exakt auf Anhieb passte.

Bild 3: Das Apron hat seine Haftgrundierung erhalten. Wichtig ist das es vor der Lackierung gründlich mit Verdünnung gereinigt wird denn neue Bleche sind immer mit einem Schutzfilm von Öl versehen.

Bild 4: Das Apron hat seinen ersten weißen Decklack bekommen.

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Nun kommen wieder grafische Arbeiten; bevor es mit dem lackieren weiter gehen kann. Ich werde das Apron nicht bedrucken; ist halt auch viel Vorarbeit und kostet zusätzlich mehr; sondern es mit Schablonen lackieren. Dies bringt gleichwertige Ergebnisse; kostet weniger und geht schneller.

Bild 1: Der erste Entwurf hatte ich mit blauem Hintergrund geplant; habe mich dann jedoch zu....

Bild 2: der schwarzen Variante entschieden weil ich glaube das dies doch besser wirkt. Diese grafischen Arbeiten waren in fünf Minuten fertig da ich mittlerweile alle Grafiken vom Addams habe.

Bild 3: Auf das weiße Apron kommt nun eine positive Schablone; denn es ist besser wenn schwarz auf weiß lackiert wird als umgekehrt.

Bild 4: Das Apron nun mit der Schablone in schwarz lackiert.....

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Bild 1: Das schwarz lackierte Apron; nachdem die Schablone entfernt wurde. Dies geht bei Acryl Farben schon nach 10 bis 15 Minuten. Übrig bleibt nun das komplett weiße Feld in dem dann der Schriftzug einlackiert werden kann.

Bild 2/3: Zeigt verschiedene Schablonen; teilweise schon mit Application (Übertragungs-) Tape versehen.

Bild 4: Hier wurden bereits gold - silber - blau lackiert. Jede Farbe muß einzeln mit den Schablonen lackiert werden; da wie gesagt alles schnell trocknet kann das komplette Apron in drei Stunden fertig werden.

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Das Apron ist mittlerweile fertig und im Flipper eingebaut - die schwarze Variante war die richtige Entscheidung.

Bild 1: Nachdem mittels Schablonen alle Farben: schwarz - gold - silber - blau - grün - rot lackiert worden sind; wird nun alles vorsichtig angeschliffen; um die Übergänge an den Schablonen bei zu schleifen. ( 600er & 800er Papier ) Dann kann die Klarlackierung spritzlackiert werden; dies in zwei Gängen. Die erste Lackierung sehr dick - dann kann man alles gut planschleifen und als Abschluß dann eine dünne Schicht Klarlack. Das Bild zeigt das fast einbaufertige Apron.

Bild 2: Noch einmal ein Testeinbau.....

Bild 3/4: Das Apron endgültig eingebaut; versehen mit den vorderen Blechmuttern und der verchromten Reling sowie einer neu gedruckten Instruction Card.

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